Additive Fertigung (GI Regionalgruppe Köln)

Einen Spannenden Abend zum Thema Additive Fertigung / 3D Druck veranstaltete die GI Regionalgruppe Köln (Slides):

Felix Baumann, UStuttgart

stellte die additive Fertigung aus wissenschaftlicher Perspektive vor. Die verschiedenen Schritte einer Fertigung können dabei voneinander getrennt und in die Cloud verlagert werden (Cloud Manufacturing): Design, Slicing, Optimization, Prototyping. Auf Nachfrage zur Festigkeit schätzt er ein, dass derzeit 70% der maximalen Festigkeit verglichen mit anderen Plastikfertigungstechniken und 90% bezogen auf Metall-Spritzguß-Fertigung erreicht werden können.

Tim Remhof von 3M

hat zunächst die industrielle Perpsektive dargestellt. Zukünftig wird der Produktionsprozess kameraüberwacht und dann auf Störungen reagieren. Bei einer Produktionszeit von 18 Stunden ein Muß. Industriell eingesetzte Geräte sind erheblich teuerer, erreichen dafür aber höhere Präzision.

RA Niklaus Kinting

hat mögliche gesetzliche Bewertungen dargestellt. Die gewinnorientierte Re-Produktion fremddesignter Teile unterliegt den gewerblichen Schutzrechten. Eine private Duplikation ohne Gewinnabsicht ist dagegen derzeit straffrei, sofern die Rechtevorgaben der Druckvorlagen eingehalten werden.

In der Diskussion wurde noch die Replikation von Schlüsseln, Fingerabdrücken und Waffenteilen angerissen.